04.10.2006

Die grösste Angst für mich als Computerlaie ist ein blauer Bildschirm bzw. ein Computer der nicht so arbeitet wie ich es gern hätte. Da sich mein Rechner in den letzten Monaten ein paar Schikanen erlaubt hat dir mir nicht gefallen haben, war er „fällig“. Es heisst übrigens nicht mehr „Format C“ (lang lebe Windows 98!!!) sondern „Wiederherstellung“. Die Festplatten werden trotzdem geputzt. Wochenlang habe ich mir mir schweissgebadet Listen mit den zu sichernden Daten gemacht. Am vergangenen Samstag war es soweit:

Nach erfolgreicher Registrierung...

... flimmerte der Bildschirm. Mein hinzugezogener PC-Experte Dirk R. hatte aber eine entsprechende Idee um dieses Problem zu lösen. Er wollte auf die Hersteller-Seite um sich einen entsprechenden Grafik-Treiber herunterzuladen. Dazu benötigt er lediglich die Seriennummer des PCs. Tja, der PC ist derzeit allerdings so aufgebaut, dass man nur unter erschwerten Bedingungen an die Geräterückseite gelangt. Nach knapp 30 Minuten und dem kombinierten Einsatz aus Spiegel, Taschenlampe und Digicam hatte ich die Seriennummer und der Treiber war innerhalb kurzer Zeit auf meiner Festplatte. Seither flimmert nichts mehr.

Die halbe Miete war dadurch schon im Sack. Okay, wir mussten das Ding insgesamt dreimal formatieren bzw. recovern, durch die Einrichtung verschiedener Partitionen ging das aber recht problemlos. Tja, danach ging es an die Wiederherstellung meiner Daten. Favoriten einfügen, Email-Accounts einrichten, Emails einfügen, Daten zurück kopieren (Dank frisch erworbener externer Festplatte konnte ich mir sogar grosse Brennaktionen sparen!) und... ja... Anwendungen wiederherstellen. Und genau da lag dieses Mal das Problem: Wem habe ich nochmal meine Photoshop-CD zur Ansicht geliehen? Wie hiess nochmal dieses eine Streamrip-Programm? Bei der Recherche habe ich das Downloadportal von
chip.de liebgewonnen. Warum soll ich mir nochmal Photoshop kaufen wenn ich auch z.B. mit dem kostenlosen „Digifoto“ meine Bilder bearbeiten kann?

Apropos kostenlos: Auf Microsoft-Office-Programme habe ich bei der Neuinstallation verzichtet. Meine wenigen Word-, Ecxel- und Powerpoint-Dokumente kann ich auch mit dem kostenlosen auch
Open Office öffnen und bearbeiten. Diesen Text habe ich beispielsweise im „OpenOffice Writer“ erstellt.

1 Kommentare:

Matthias Echter hat gesagt…

Dann doch gleich Windows weglassen und Ubuntu aufspielen. Dann spart man sich auch die Halb-Jährliche Neuinstallation.

Kleiner Tipp von hinten Links.